Apothekerversorgung Berlin

Versorgungsabgaben

Grundsätzlich haben alle Mitglieder der Versorgungseinrichtung die allgemeine Versorgungsabgabe
zu entrichten, es sei denn, besondere Regelungen sehen eine andere Versorgungsabgabe vor.

Die allgemeine Versorgungsabgabe entspricht dem jeweils geltenden Höchstbeitrag in der Deutschen Rentenversicherung im Sinne der §§ 157 bis 159 SGB VI.

Für Mitglieder, die ihren Beruf als Apotheker im Ostteil der Stadt Berlin oder im Land Brandenburg ausüben, entspricht die allgemeine Versorgungsabgabe dem jeweils geltenden Höchstbeitrag in der Deutschen Rentenversicherung im Sinne der §§ 157 bis 159, 228a Abs. 1 SGB VI.

Die jeweils gültigen Beitragshöhen und Beitragsbemessungsgrenzen entnehmen Sie bitte dem Mitgliedermagazin „PERSPEKTIVEN“ unter dem Menüpunkt Aktuelles

Angestellte Apotheker


Angestellt tätige Mitglieder leisten Rentenversicherungsabgaben in der Höhe, wie sie ohne Befreiung von der gesetzlichen Rentenversicherung an diese zu leisten wären. Der Beitrag errechnet sich dabei aus dem sozialversicherungspflichtigen Bruttogehalt (maximal jedoch in Höhe der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze) multipliziert mit dem jeweils gültigen Rentenversicherungsbeitragssatz.
Die Hälfte dieser Abgaben trägt der Arbeitgeber.

Dies gilt auch für vorübergehend berufsfremd tätige Mitglieder, soweit diese von der Versicherungspflicht in der Deutschen Rentenversicherung befreit bleiben.

Angestellt tätige Mitglieder, für die während der Ausübung einer pharmazeutischen Tätigkeit keine Befreiung von der Versicherungspflicht in der Deutschen Rentenversicherung besteht, haben neben den Beiträgen an die Deutsche Rentenversicherung zusätzlich das 0,2-fache der Versorgungsabgabe zu entrichten.

Mitglieder, die von der Versicherungspflicht in der Deutschen Rentenversicherung befreit sind und Arbeitslosengeld I, Krankengeld oder Unterhaltsgeld beziehen, haben für diese Zeiten Versorgungsabgaben in der Höhe zu zahlen, wie sie ohne Befreiung von der Versicherungspflicht an die Deutsche Rentenversicherung zu entrichten wären.

Mitglieder, die Arbeitslosengeld II (Hartz IV) beziehen, haben keine Pflichtbeiträge zu entrichten, können aber in dieser Zeit freiwillige Abgaben zur Vermeidung einer Lücke im Versicherungsverlauf entrichten.

Selbständige Apotheker


Ermäßigte Versorgungsabgaben für Selbständige.

Auf schriftlichen Antrag ist ab dem Zeitpunkt der Eröffnung einer Apotheke bis zum Ende des darauf folgenden Kalenderjahres ein vorläufiger Teilerlass der Versorgungsabgabe bis zur 0,5- fachen Versorgungsabgabe ohne Einkommensnachweis möglich.

Für Mitglieder, deren Einnahmen aus selbständiger Tätigkeit die jeweilige Beitragsbemessungsgrenze nicht erreichen, treten auf schriftlichen Antrag unter Übersendung eines vorläufigen Einkommensnachweises für die Bestimmung des Beitrages an die Stelle der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze die nachgewiesenen Einnahmen.

Die Festsetzung der Versorgungsabgaben erfolgt zunächst vorläufig und unter dem Vorbehalt der Überprüfung eines endgültigen Einkommensnachweises. Der endgültige Einkommensnachweis zur Überprüfung der gewährten Ermäßigung der Versorgungsabgaben ist durch Vorlage einer Bescheinigung eines Angehörigen der steuerberatenden Berufe bis spätestens zum Ende des darauf folgenden Jahres zu führen.
Deutsche Apotheke
Apothekerversorgung Berlin 
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