Wie hätten Sie es denn gern?

Aktuelle Satzungsänderung erweitert die Wahlmöglichkeiten für den Ruhestand

Viele Mitglieder der AVB nutzen weiterhin die Gelegenheit, die Altersrente vorzuziehen und damit früher in den Ruhestand zu wechseln. Die Vertreterversammlung der AVB hat nun eine Satzungsänderung beschlossen, die eine weitere Gestaltungsmöglichkeit eröffnet: Herzstück der beschlossenen Neuregelungen ist die Einführung der sogenannten aufgeschobenen Altersrente. Alle Versicherten haben nun die Möglichkeit, den Beginn ihrer Altersrente wahlweise bis zu 36 Monate über das reguläre Datum des Renteneintritts aufzuschieben.

Lohnt sich ein Aufschub?

Durch einen Aufschub erhöht sich die bisherige Rentenanwartschaft durch zwei Faktoren:

  • Einerseits steigern die gegebenfalls weiter zu entrichtenden Rentenbeiträge die spätere Rente

  • Anderseits kommt pro Aufschubmonat ein Zuschlag von 0,45%-Punkten hinzu

Um diesen Doppeleffekt zu erreichen, müssen während des Aufschubs Rentenbeiträge weiterentrichtet werden, zum Beispiel weil man weiterhin eine pharmazeutische Tätigkeit ausübt. Hinzuverdienstgrenzen gibt es nicht. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Tätigkeit einzustellen und trotzdem die Altersrente aufzuschieben. Dann allerdings erfolgt keine Verrentung zusätzlicher Beiträge, die Rente steigert sich also in diesem Fall „nur“ um 0,45%-Punkte pro Aufschubmonat.

Sonstige Optionen für einen flexiblen Übergang in den Ruhestand?

Mit der Einführung des Rentenaufschubs sind nunmehr die Instrumente für die flexible Gestaltung des Übergangs in den Ruhestand komplett und die Mitglieder haben die Qual der Wahl:

  • Vorziehung der Altersrente 

    um bis zu fünf Jahre

  • Vorgezogene Teil-Altersrente

    in Höhe von wahlweise 30, 50 oder 70%

  • Regelaltersrente

  • Aufgeschobene Altersrente

    um bis zu drei Jahre

Wenn Sie Fragen zu der einen oder anderen Wahlmöglichkeit haben, zögern Sie nicht, sich an die Verwaltung zu wenden. Wir beraten Sie gern!